Pseudonym

Nein, nicht Orson Welles »Citizen Kane«, sondern Mrs. Christie!

Rose Kane oder auch R.K. ist mein Pseudonym.
Seit geraumer Zeit steht es hauptsächlich für meine Seelenbilder und –schreibe. Diese finden ihren Weg immer dann nach Draußen, wenn die Psychofilter zu voll sind. In diesen Fällen kann ich kein anderes Ventil bedienen und drohe innerlich zu (zer-)platzen.
Mit Rosie bin ich schon viele Jahre im netten Internetz unterwegs. Und manche User nennen mich auch in meinem privaten Leben – außerhalb des Wörld-Weide-Webbs – so.
Doch woher kommt eigentlich das Pseudonym Rose Kane?
Ich habe mir diesen Namen der Welt von Mrs. Agatha Christie entliehen und mich dabei nicht – wie schon öfters vermutet – von Orson Welles »Citizen Kane« inspirieren lassen …

Ursprünglich taucht Rose Kane (eine Hintergrundfigur) im englischen Spielfilm »Murder most foul« auf. (Erstverfilmung im Jahr 1964, dt. Synchronisation: »Vier Frauen und ein Mord« ) Die Vorlage für den Film ist Agatha Christies Buch »Mrs. McGintys Dead«. (dt. Übersetzung: »Vier Frauen und ein Mord«

Im Roman ermittelt Hercule Poirot aufgrund der Bitte von Superintendent Spence. Denn dieser glaubt trotz der überwältigenden Beweise und dem Gerichturteil nicht an die Schuld des einzigen Verdächtigen (dem Untermieter James Bentley) am grausamen Tod von Mrs. McGinty (brutaler Schlag auf den Kopf).

Im Film ist es Miss Marple (Margaret Rutherford), die sich als Geschworene im Mordprozess gegen Mr. Taylor als Einzige für den Angeklagten ausspricht und somit einen Aufschub des Verfahrens erreicht. Sie begibt sich in die Stadt, wo das Verbrechen geschah. Eine Spur führt in das drittklassige Theater von Mr. Cosgood. Sie bewirbt sich für eine Rolle in dieser Theatergruppe, um dem Verdacht, ob einer der Schauspielkollegen die Rolle des Mörders auch im wirklichen Leben spielt, nachzugehen. …

Im Verlauf des Filmes rankt sich eine verworrene, höchst spannende Geschichte um eben diesen Namen Rose Kane, dessen Kürzel R.K., einem alten Theaterprogramm sowie den Hinweisen »Denk an September« und »Eine Rose mit anderem Namen würde duften«. Erst zum Ende hin werden die Zusammenhänge nach typischer Agatha-Christie-Manier klar.

2005 – 2016