Kreativ

Kreativ ist Charlie seit dem Studium:
Anfangs waren es Fotografien und komplexe Wortverdrehererschaffungsgedichte, die ihren Platz in Charlies damaligen Tagebüchern fanden. Ab 2005 circa, Charlie hat schon in Stuttgart gewohnt, entdeckte er die digitale Bildbearbeitung und entwarf seine Fotocollagen. Irgendwann in dieser Zeit fiel ihm ein Fotoband mit Wolkenlandschaften in die Hände, in die der Autor lustige Strichmännchen gemalt hatte, und Charlies Zeichenabenteuer begannen …
Damals hat es bei ihm Pling gemacht, und es war klar, dass er mehr ausdrücken wollte, als es allgemeine Fotografien in der Lage sind. Er bediente sich auch weiterhin seiner Fotocollagen, machte diese aber zu den Zeichenvorlagen seiner zukünftigen comichaften Illustrationen.
Heute zeichnet Charlie mit dem Fineliner, scannt die Bilder dann ein und coloriert alles mit dem Computer. Sein Stil bewegt sich im surrealistischen Bereich. Er arbeitet intuitiv und geht dabei seinen Gefühlen nach. Es entstehen also sogenannte Gefühlsbilder, in denen er Dinge in Beziehung setzt, die es in diesen Zusammenhängen gar nicht gibt.
Die Schreiberei entdeckt Charlie nach Jahren einer Blockade gerade peu a peu wieder … und probiert sich aus. Er schreibt vor allem (fantastische) Geschichten.
Das Mosaizieren hat Charlie in Stuttgart kennen und lieben gelernt. Nach einer mehrjährigen Pause hat er damit wieder angefangen. Er verwendet alte Keramiken, Porzellan, Glas, Fliesen, Perlen, Knöpfe, Spiegel, Perlmutt, Acryl und was ihm sonst noch an mosaizierbaren Material in die Hände fällt.